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Freitag, 19. März 2010

Missgeschicke/Unfälle

Tja, da ich ja so ein Wirbelwind bin, wie Moma immer sagt, habe ich diesem Namen auch alle Ehre erwiesen.
  • Am 13.03.2010 kamen wir aus Melle nach Hause.
  • Mama war fast den ganzen Tag mit mir unterwegs, darum hatte sie auch noch nicht durchgesaugt.
  • Ich setzte mich also, wie jeden Tag auf mein "Pferd" und Mama saugte vorne.
  • Plötzlich verlor ich auf dem stehenden Staubsauger das Gleichgewicht, und fiel zur Seite runter, erwischte dabei die Kante des Staubis und mir drehte es meinen ganzen Körper so herum, dass ich mit dem Hinterkopf auf die Fliesen knallte.
  • Ich weinte so anders, dass Mama wusste: Das muss ein richtiges "Aua" sein.
  • Sie schaute, wo etwas zu sehen war.
  • Ich fasste an meinen Kopf und schrie dabei ganz laut.
  • Roy holte ein kühles Pad und legte es auf meinen schnell anschwellenden blauen Fleck.
  • Als Mama dann noch einen Minitropfen Blut sah, zog sie mich an,( schimpfte vor sich hin:"erst 10 min. zu Hause und dann sowas!!!") , und
  • wir fuhren nach Osnabrück ins Kinderhospital.
  • Dort wurde ein Ultraschall gemacht.
  • Da der Doktor einen Riss in der Schädeldecke erkannte, musste er weitere Bilder anschauen, ob sich der Befund wiederholen würde , aber
  • mir tat das soooo weh, dass ich das natürlich nicht wollte und
  • mich mit Händen und Füßen wehrte.
  • Mama , Roy und der Arzt hielten mich darauf hin so dolle fest, dass ich wie am Spieß schrie und weiter trat und boxte.
  • Völlig kaputt, änderte sich der Befund "Gott sei Dank" doch kein Bruch aber
  • zur Sicherheit und Überwachung blieben Mama und ich über Nacht im Kinderkrankenhaus.
  • Nachdem ich in meinem Krankenhaus-Kinderbett lag fuhr Mama Roy noch nach Hause, holte meinen Schlafanzug und Kleidung für den nächsten Tag und kam wieder ins Kh.
  • Da schlief ich schon, tief und fest.
  • Angeschlossen an 3 Elektroden, die ich auf den Bauch geklebt bekam.
  • (Mama hat sie zu Hause erst wieder abgemacht, denn im KH gibt es so wenig Personal, dass sie die geklebten Elektroden nicht mehr entfernen können. )
  • Mama wollte mich dann noch richtig zudecken, doch da bin ich weinend aufgewacht. Immer wieder kam auch die Krankenschwester herein und testete etwas an mir. Das ging so bis morgens um 2:00 Uhr. Immer wieder musste ich weinen.
  • Doch dann konnten wir noch 6 Stunden in Ruhe schlafen; da kam auch keine Schwester mehr stündlich zur "Augen-Puls-Kontrolle".
  • Morgens ging es mit Frühstück los, was ich, wie die letzten Tage zuvor auch, nicht essen wollte.
  • 1 x abgebissen und 1 Schluck Milch das reichte.
  • Auch Joghurt wollte ich nicht.
  • Naja, dann kam die Visite und der Dr. erzählte, dass der Oberarzt mittags noch einen Ultraschall machen will.
  • Um 12.30 Uhr kam der Arzt ins Zimmer und weckte mich prompt auf, als ich gerade 10 Min. Mittagsschlaf hielt und nahm uns mit hinunter zum Ultraschall.
  • Dort sagte er, dass alles in Ordnung ist.
  • Es ist kein Blut in den Kopf gelaufen und es ist auch nichts an der Schädelbasis gebrochen.
  • So durften wir um 13 Uhr nach Hause fahren.
  • Da freuten sich alle aufs Wiedersehen.
  • Ich wollte zu Hause auch sofort auf den Arm von "Papa", der mich ganz fest knuddelte.

Aber damit soll es ja nicht ausreichen, denn wenn ich schon Wirbelwind genannt werde , dann richtig:

Donnerstag, 18.03.2010
  • hüpfte ich in meinem Kinderzimmer auf der Matratze herum, die für Oma (zur 1Nacht-Übernachtung) aufgebaut war.
  • Irgendwie muss ich wohl das Gleichgewicht verloren haben, denn
  • ich kam nur laut weinend aus dem Kinderzimmer gelaufen und hatte unter dem re. Auge eine 1 1/2 cm große Platzwunde, die auch noch immer dicker wurde.
1. und 2. Tag der Verletzung
  • Tja, woran ich mich verletzt habe, weiß bis heute keiner........, denn ich kann es noch nicht erzählen und es hat ja auch niemand gesehen.
Es ist aber auch wie verhext.......: wenn ich mich auf irgendetwas besonders freue, dann passiert immer etwas gravierend Blödes.
Aber hier war dieses Mal mein 833. Schutzengel unterwegs........... s. nä. Bericht!

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